Politische Bildung

empower

Das passiert gerade wirklich?!

Verbündet-Sein bei rassistischen und antisemitischen Vorfällen

Termin: Dienstag, den 11. November 2025 von 10 bis 17 Uhr

Ort: wird nach Anmeldung bekannt gegeben

Rassistische und antisemitische Beleidigungen, Bedrohungen und Angriffe sind immer Angriffe auf unsere gesellschaftliche Vielfalt und Demokratie. Doch wie können wir solidarisch mit und unterstützend für Betroffene handeln, wenn wir antisemitische oder rassistische Vorfälle in unserem Alltag und in unserem direkten Umfeld mitbekommen? Zum Beispiel im Sportverein, im Stadion, auf der Fanmeile, im Kolleg_innenkreis oder auf dem Weg nach Hause. Worin liegen die Herausforderungen in diesen Situationen? Was kann unterstützend sein?  Welche Rolle spielt es, ob ich als Zeug_in selbst von Rassismus und/oder Antisemitismus betroffen bin oder nicht?

Diesen und weiteren Fragen möchten wir uns in diesem Workshop widmen. Wir werden mit interaktiven Übungen sowie Methoden der Praxisreflexion arbeiten. Der Workshop bietet Raum für die Reflexion der eigenen Handlungsmöglichkeiten und Emotionen sowie der eigenen Haltung. Ziel ist es, im Austausch mit anderen Teilnehmenden Strategien als Verbündete (weiter-)zu entwickeln und dabei die Perspektiven von Betroffenen und den Betroffenenschutz ins Zentrum zu stellen. Die Teilnahme setzt eine Bereitschaft zur Selbstreflexion voraus.

Zielgruppe: Erwachsene mit und ohne eigene Erfahrungen von Rassismus und/oder Antisemitismus

Referent_innen: 

Verena Meyer, Trainerin und Beraterin für Empowerment & rassismuskritische intersektionale Bildung und Organisationsentwicklung. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in der Jugend(sozial)arbeit und ist in unterschiedlichen selbstorganisierten politischen Kontexten aktiv. Ihre Erfahrungen und Perspektiven publiziert sie als Fachautorin.

Tobias Linnemann, Referent der politischen Bildung zu Rassismus und (selbst-)kritischer Reflexion von Weißsein. In den letzten Jahren hat er zu Rassismus, Weißsein und Scham geforscht. Er beschäftigt sich zudem mit geschlechterreflektierender Jungen_arbeit, Antisemitismus und politisch-historischer Bildung zu Kolonialismus und Nationalsozialismus.

Die Räume sind per Fahrstuhl zugänglich. Es gibt eine barrierefreie Toilette.

Anmeldung per E-Mail bis zum 5. November 2025 an empower@hamburg.arbeitundleben.de mit dem Betreff „Verbündet-Sein Workshop“.

Logo Empower. Beratung, Unterstützung und Solidarität.

Als Veranstaltende behalten wir uns vor, von unseren Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, rassistische, völkische, nationalistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu Veranstaltungen zu verwehren oder von diesen auszuschließen. 

Veranstaltungstext zum Download:

Der Text steht hier als PDF zum Download bereit >>> 

Hinweis: Das PDF ist nicht barrierefrei, der Text ist mit dem Website Text identisch.

Kontakt

empower
Besenbinderhof 60
20097 Hamburg
Telefon: (040) 284016-67
empower@hamburg.arbeitundleben.de

 

Logo Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Gefördert von:

Logo Stadt Hamburg