Arbeit und Leben DGB/VHS Hamburg e. V.
Statements
Statements und Positionspapiere
Bildung statt Barrieren!
Arbeit und Leben Hamburg zeigt sich besorgt über die aktuelle Entscheidung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, den Zugang zu Integrationskursen deutlich einzuschränken. Sprachförderung ist keine freiwillige Leistung, sondern eine zentrale Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, berufliche Integration und demokratische Mitwirkung.
Als Bildungsträger steht Arbeit und Leben Hamburg für soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit und lebenslanges Lernen. Unsere vielfältigen Projekte in der politischen und arbeitsweltbezogenen Bildung verfolgen das gemeinsame Ziel, Menschen nachhaltige Bildungs- und Teilhabechancen zu eröffnen. Sprache bildet dabei die Grundlage für nahezu alle weiteren Bildungsprozesse.
Unsere aktuellen Herausforderungen
Wir sind in großer Sorge, dass die Wahlen im Jahr 2024 in den Ländern, in den Kommunen und in Europa die antidemokratische Rechte weiter stärken. Wir sehen unsere Demokratie zunehmend in Gefahr. Wir sorgen uns um den demokratischen Diskurs, das Engagement für die Gesellschaft und um Toleranz, Offenheit und Vielfalt im Allgemeinen. Wenn es um die Demokratie geht, sind wir politisch nicht neutral. Wir nehmen Partei für die Demokratie.
Wir werden auch in Zukunft für die Stärkung der Demokratie eintreten. Der Einsatz für Demokratie braucht eine Verankerung vor Ort und in regionalen Zusammenhängen. Mit und in den Strukturen wollen wir gemeinsam zu den Wahlen 2024 für eine Stärkung der Demokratie werben.
Autor:innen: Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) und Deutscher Volkshochschul-Verband (DVV)
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Statement Nahost
Wir beobachten mit Entsetzen und Sorge die Ereignisse in Israel, die durch die terroristische Gewalt der Hamas verursacht wurden. Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen, ihren Angehörigen und Freund:innen. Unsere Solidarität gilt allen Jüdinnen und Juden weltweit, die durch antisemitischen Terror und Gewalt bedroht werden. Es ist erschreckend, dass sich die antisemitische Stimmung zugespitzt hat, auch hier in Hamburg.
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