Riga im Zweiten Weltkrieg – zwei Besatzungen, eine Stadt
Umgang mit der Erinnerung
Riga, die Hauptstadt Lettlands, war zwischen 1940 und 1944 von zwei aufeinanderfolgenden Besatzungen geprägt: erst durch die Sowjetunion, dann durch das nationalsozialistische Deutschland. Diese Phase europäischer Geschichte war von Gewalt, politischer Repression und schließlich dem Holocaust an der jüdischen Bevölkerung geprägt.
Im Zentrum des Bildungsangebots steht das Thema der Verfolgung und Vernichtung der lettischen Jüd:innen während der deutschen Besatzung – eingebettet in den historischen Kontext der sowjetischen Okkupation und deren Nachwirkungen. Themen wie der Umgang mit der lettischen Bevölkerung, Kollaboration, ziviler Widerstand und der schwierige Umgang mit Erinnerung werden kritisch beleuchtet.
Der Bildungsurlaub kombiniert Vorträge, historische Stadterkundungen, Besuche von Museen und Gedenkorten (u. a. Rigaer Ghetto, Rumbula, Bikernieki, Salaspils).
Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem „Holocaust durch Kugeln“, der Rolle lokaler Kollaborateur:innen und der heutigen Erinnerungskultur in Lettland. Aber auch auf die Fragen nach Verantwortung, Zivilcourage und Gedenken im Wandel der Zeit.
Seminarbeginn, 25.10.2026, ab ca. 18:00 Uhr, Abreisetag, 31.10.2026
Seminargebühr inkl. Kosten für Eintritte, Fahrten vor Ort und Tagesexkursionen.
Leistung: Ü in DZ/F, (EZ auf Anfrage)
Einzelzimmerzuschlag: 120,00 €
Unterkunft: Rixwell old Riga Palace Hotel
Das Seminar ist ausgebucht. Anmeldungen sind nur für die Warteliste möglich.Referent:in
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