lesende Holzfigur, im Hintergrund Buchregale in einer Bibliothek
16.11.2026 - 20.11.2026

Soziale Klassen und kulturelle Teilhabe

Warum Bildung und Kultur soziale Ungleichheit fortschreiben

Wir analysieren, wie und warum der Zugang zu Bildungsinstitutionen und Kulturinstitutionen noch immer stark durch soziale und ökonomische Faktoren geprägt ist.

Welche sozialen Klassen haben welchen Zugang zu welchen Formen von Bildung und Kultur?
Wie wirken sich diese Zugangsbarrieren auf die Chancen und sozialen Mobilität von Individuen aus?
Ein weiterer zentraler Aspekt des Seminars ist die kritische Auseinandersetzung mit dem bestehenden Bildungssystem und den kulturellen Normen innerhalb kapitalistischer Gesellschaften.

Wir betrachten, inwiefern das Bildungssystem und die kulturellen Strukturen nicht nur als Mittel der Wissenserweiterung oder Unterhaltung fungieren, sondern vielmehr als Mechanismen, die bestehende soziale Hierarchien und Ungerechtigkeiten stabilisieren und sogar verstärken.
Dabei hinterfragen wir, inwieweit Bildung und Kultur nicht nur zur individuellen Entwicklung beitragen, sondern auch dazu, die gesellschaftliche Ordnung zu zementieren und soziale Ungleichheiten zu verfestigen.
Die Teilnehmer:innen erhalten die Möglichkeit, sich intensiv mit diesen Fragen auseinanderzusetzen, bestehende Theorien zu reflektieren und kritisch auf ihre persönliche Alltagswelt anzuwenden.

Seminargebühr zzgl. Kosten für ÖPNV und Eintritte

Referent:in

Christian Vogt

Ort

Gewerkschaftshaus Hamburg, Raum Marseille (4. Stock, Besenbinderhof 60, 20097 Hamburg)

Sem.-Nr.

2641120

Gebühr

190 €