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04.09.2019

Europäische Konferenz zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und Lohndumping

Arbeits- und Sozialsenatorin Melanie Leonhard wird die internationale Konferenz „Eurodetachment“ eröffnen.

Dort treffen sich Fachleute aus 16 EU-Mitgliedsstaaten, um gemeinsame Strategien gegen Diskriminierung, Schwarzarbeit und Lohndumping zu entwickeln. Ziel ist es, Rechtsverstöße bei der Entsendung von Arbeitskräften zu bekämpfen, und zum Beispiel gegen Steuerbetrug und Briefkastenfirmen grenzüberschreitend vorzugehen.

An der Konferenz nehmen VertreterInnen von europäischen Arbeitsinspektionsbehörden sowie Arbeitgeber- und Gewerkschaftsorganisationen (EFBWW, EFFAT, WEC Europe, FIEC) teil. Mit dabei sind ExpertInnen der Gleichbehandlungsstelle für EU-Arbeitnehmer, der Deutschen Rentenversicherung, der SOKA-BAU sowie des Beratungszentrums „Migration und Gute Arbeit“ (BEMA), Berlin.

Gastgeber ist die „Servicestelle Arbeitnehmerfreizügigkeit“ von Arbeit und Leben Hamburg. Das Projekt, das bereits seit Jahren erfolgreich Beratung zu Arbeitsrecht und Arbeitsschutz anbietet, wird gefördert von der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) Hamburg sowie dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Der Hamburger Senat unterstützt die Servicestelle Arbeitnehmerfreizügigkeit und eine stärkere europäische Zusammenarbeit.

Eurodetachement“ ist ein Projekt, das sich an Regierungsinstitutionen und NGOs richtet. Es fördert den Fachaustausch und entwickelt Informationsmaterialien, um die internationale Zusammenarbeit zu stärken. Die Projektsteuerung liegt beim Fortbildungsinstitut der französischen Arbeitsinspektion (Institut national du travail de l’emploi et de la formation professionnelle INTEFP) in Lyon.

Die Konferenz findet an beiden Tagen von 09:00 Uhr – 17:00 Uhr  im Zentrum für Aus- und Fortbildung (ZAF), Normannenweg 26, 20537 Hamburg statt.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen!