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09.11.2017

Ab ins Ausland!

Austauschprogramme für Auszubildende: Jetzt für ein Stipendium bewerben!

Ob in den hohen Norden oder in den sonnigen Süden – wer als Azubi eine Zeit in einem anderen europäischen Land verbringen möchte, sollte sich schnell bewerben.  Für zwei Wochen bis zu einem halben Jahr können junge Menschen die Zeit ihrer Ausbildung für ein Praktikum im Ausland nutzen. In vielen Hamburger Berufsschulen ist dies  schon fester Bestandteil des Lehrplans.

Interessierte können sich beim Verein Arbeit und Leben Hamburg umfassend informieren und sich für ein Stipendium bewerben. Damit werden  Reise-, Unterkunft- und Verpflegungskosten weitgehend finanziert.  Das Stipendium wird über das europäische Austauschprogramm Erasmus+ gefördert.  Bewerben können sich Auszubildende aus allen Branchen während ihrer Ausbildung oder bis zu einem Jahr nach deren Abschluss. Auch für Teilnehmer und Teilnehmerinnen an Weiterbildungsgängen (z.B. zum Meister/Meisterin) steht das Stipendium offen.

„Schon ein Auslandsaufenthalt von drei bis vier Wochen bringt enorm viel für die persönliche und fachliche Entwicklung von jungen Menschen“, betont Sonja Olejak, Leiterin der Abteilung Mobilitätsagentur bei Arbeit und Leben Hamburg.  Sie und ihr Team beraten junge Menschen bei der Praktikumssuche  und den Anträgen für Stipendien. Dabei arbeiten sie eng mit Partnerorganisationen in ganz Europa zusammen.   „Grundsätzlich  gibt es zwei Möglichkeiten“, sagt Sonja Olejak. „Entweder suchen sich die Teilnehmenden selbst einen Praktikumsplatz an einem Ort ihrer Wahl oder bei einer Niederlassung ihrer Firma. Oder wir unterstützen sie mit Hilfe unserer Partnerorganisationen bei der Suche nach einem passenden Praktikumsplatz und einer Unterkunft.“

Ein Praktikumsaufenthalt ist in allen Ländern Europas und in der Türkei möglich. Die Auswahl reicht von Portugal bis Griechenland, von Norwegen bis Süditalien. Voraussetzungen: Mindestalter 18  Jahre, Englischkenntnisse oder Grundkenntnisse der Sprache des Ziellandes und eine Freistellung vom Arbeitgeber oder der Berufsschule. „Dabei sind wir bei Bedarf auch behilflich“, so Sonja Olejak. Sie hat die Erfahrung gemacht, dass Firmen sehr davon profitieren, wenn ihre Azubis  eine Zeit im Ausland verbringen. „Die jungen Leute werden selbständiger, gewinnen Sprachkenntnisse und oft auch neue Techniken und Arbeitsweisen. Sie kommen sehr  viel motivierter zurück und lernen ihre Ausbildung mehr zu schätzen.“

Ausführliche Informationen und Bewerbungsformulare finden sich auf der Website: www.hamburg.arbeitundleben.de/mobilitaetsagentur