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Projektabschluss: 30.06.2021 / your way: make it in Hamburg

Promoting integration of skilled workers from abroad – securing the need for skilled workers in Hamburg

Seit Januar 2018 haben wir bei Arbeit und Leben Hamburg e.V. mit dem von der Stadt Hamburg und dem ESF geförderten Projekt „your way: make it in Hamburg“ internationale Fachkräfte, Studierende und Geflüchtete mit Einzelcoaching und Qualifizierungsseminaren unterstützt, ihren Weg in den Hamburger Arbeitsmarkt zu finden. Mit Juni 2021 haben wir das Projekt nach dreieinhalb Jahren beendet. Im folgenden stellen wir die Ergebnisse unserer Arbeit vor.

Arbeitsmarktsituation und Fachkräftemangel in Hamburg

Die Anzahl der fehlenden Fachkräfte in Hamburg steigt jedes Jahr. In 2019 fehlten Hamburgs Wirtschaft 51.000 Fachkräfte. Obwohl die besondere Arbeitsmarktsituation während der Corona-Krise den Bedarf seit 2020 gebremst hat, werden ab 2023 wieder deutlich steigende Zahlen prognostiziert, in 2035 wird der Bedarf auf 127.000 geschätzt.[1] Gleichzeitig leben viele qualifizierte Neuzugewanderte in der Stadt – im März 2021 waren in Hamburg über 52.000 gemeldete internationale Erwerbstätige arbeitslos, arbeitssuchend oder unterbeschäftigt.[2] Wie kommen nun die internationalen Fachkräfte aus dem In- und Ausland mit den Hamburger Unternehmen zusammen?

Die Fachkräftesituation gestaltet sich von Branche zu Branche unterschiedlich: Während z.B. in der Pflege und im Bereich Sanitär-Heizung-Klimatechnik schon heute ein Engpass besteht, verzeichnen der Einzelhandel und die Versicherungswirtschaft noch Überschüsse, erwarten aber bis 2030 ebenfalls Engpässe. In anderen Branchen wie dem Bankensektor werden u.a. aufgrund der Digitalisierung in den nächsten Jahren viele Stellen wegfallen und Umschulungen bzw. Weiterqualifizierung der Mitarbeitenden notwendig sein.

Neue Fachkräfte wollen nach Deutschland, scheitern aber oft an bürokratischen Hürden. Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das im März 2020 mit dem Ziel einer vereinfachten und beschleunigten Einwanderung von Fachkräften aus dem Ausland in Kraft getreten ist, soll dabei Abhilfe schaffen. Allerdings haben seitdem nur wenige Unternehmen diese Option genutzt. Grund sind einerseits die Einschränkungen und wirtschaftliche Unsicherheiten aufgrund der Corona-Pandemie, andererseits ist die Gewinnung passender internationaler Fachkräfte im In- und Ausland eine komplexe Aufgabe.

Unser Fazit nach 3 Jahren Arbeit im Projekt your way: make it in Hamburg: In der praktischen Umsetzung braucht es zusätzlich z.B. erweiterte und vereinfachte Anerkennungsmöglichkeiten auch nicht zertifizierter Qualifikationen oder systematische Einarbeitungsmaßnahmen direkt in Unternehmen. Denn statistische Zahlen vom Arbeitsmarkt zeichnen ein eindrucksvolles Gesamtbild vom Fachkräftemangel. Doch die Realität ist komplexer. Es gibt keinen pauschalen Mangel, der sich pauschal decken lässt. Die Qualifikationen und Profile internationaler Fachkräfte sind vielfältig. Die Bedürfnisse und Anforderungen der Unternehmen sind es auch. Erste Signale in Richtung einer Öffnung und Sensibilisierung von Unternehmen für Diversität wurden etwa seit 2006 durch die Charta der Vielfalt von Unternehmensseite gesendet. Die Stadt Hamburg setzt seit März 2020 das Fachkräfteeinwanderungsgesetz um und stellt seit 2021 eine zentrale Anlaufstelle im beschleunigten Fachkräfteverfahren – das Hamburg Welcome Center für Professionals - zur Verfügung.

Kompetenzerfassung und berufliche Qualifizierung erfolgen am effizientesten dicht an der Arbeitsrealität. Das sichert Unternehmen langfristig den Fachkräftebedarf und ermöglicht Neuzugewanderten das Fußfassen im Unternehmen und in der Gesellschaft. Potentiale der bereits hier lebenden Fachkräfte können besser genutzt werden und die Hürden für die Zuwanderung neuer können gesenkt werden.

Quellen:

Kommen und bleiben: Internationale Fachkräfte im Fokus

Für neuzugewanderte Fachkräfte ist es die größte Herausforderung, ihre mitgebrachten Ressourcen nutzen zu können. Diese anerkennen und integrieren zu lassen gehört zu den wichtigsten Schritten nach Ankunft in Hamburg, um einen Zugang zum Arbeitsmarkt zu finden. Doch nicht nur das. Der französische Soziologe Pierre Bourdieu spricht in diesem Zusammenhang vom Kapital, das internationale Fachkräfte mitbringen – nicht nur finanzielles, sondern auch soziales und kulturelles Kapital. Wenn diese Ressourcen nicht anerkannt oder gar nicht abgerufen werden können, wenn also das Kapital nicht genutzt werden kann, weder für die Person, noch für die Wirtschaft oder die Gesellschaft, dann entstehen Hindernisse für den Integrationsprozess und soziale Ungleichheiten. Eine Zusammenarbeit von Neuzugewanderten, Wirtschaft und Gesellschaft spielt eine wichtige Rolle für den Erfolg der Integration.

Für jede Fachkraft muss die Situation individuell bewertet werden. In Unternehmen, Behörden und Beratungsorganisationen braucht es hohe fachliche Expertise, um individuell zu unterstützen. Wir wollen auf Basis unserer Statistiken aus 3,5 Jahren Projektlaufzeit mit über 1000 internationalen Fachkräften einen Eindruck von deren Vielfalt geben:

Herkunftsländer:
Die teilnehmenden Fachkräfte kamen aus über 120 Ländern, überwiegend aus Drittstatten (76%) und ein kleinerer Teil aus EU-Ländern (34%).

 

Berufsabschlüsse und Branchen:
Der überwiegende Teil der Teilnehmenden hatte einen akademischen Abschluss (oder befand sich noch im Studium). Die berufliche Expertise stammte aus diversen Branchen; am häufigsten aus Wirtschaft und Verwaltung (18%), Soziales/Pädagogik (13%), Gesundheit (7%), IT/Computer (6%) sowie Naturwissenschaften/Life Sciences (5%).

 

Arbeitsmarktstatus:
Die meisten der Teilnehmer*innen waren nicht beschäftigt (85%).

Neuzugewanderte Fachkräfte sind nach ihrer Ankunft in Deutschland mit vielfältigen Fragen und Herausforderungen in verschiedenen Lebensbereichen konfrontiert:

  • Welche rechtlichen und bürokratischen Hürden müssen für eine Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung genommen werden?
  • Wie funktioniert die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen?
  • Welche Sprachkompetenzen braucht es am Arbeitsplatz und welche Möglichkeiten zur Sprachförderung gibt es?
  • Wie funktioniert der Bewerbungsprozess?
  • Bin ich gut genug? Werde ich vielleicht diskriminiert wegen meiner Herkunft, Sprachkenntnisse/Nicht-Muttersprachler*in, …?

Die gleichen Fragen stellen sich auch Unternehmen.

Im Folgenden wollen wir die persönlichen Herausforderungen der Zielgruppe entlang der Fragen, die sich allen Beteiligten stellen, konkretisieren:

Verständnis: Informationen über rechtliche Verfahren für Aufenthaltsrecht und Arbeitserlaubnis

Aufenthaltsstatus und Bezeichnungen – Migrant*in, Geflüchtete*r, Asylbewerber*in, Inhaber*in einer Bluecard – sind vielfältig. Das Verfahren für den Erhalt einer Arbeitserlaubnis im Rahmen des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes ist komplex und wenig transparent. Beides kann den Zugang zum Arbeitsmarkt und die gesellschaftliche Integration behindern. Es kann zu Verwirrung in Betrieben führen, die keine Vorstellung davon haben, wie eine Person rechtlich unbedenklich eingestellt werden kann. Oft werden Bewerber als illegal oder nicht ohne enormen Aufwand einstellbar wahrgenommen, obwohl sie einen gesicherten Aufenthaltsstatus als Geflüchtete haben oder weil sie aus einem Drittland kommen und zunächst eine Arbeitserlaubnis benötigen. Damit sinken die Chancen, einen Job zu bekommen – oder nur eine Antwort auf eine Bewerbung.

Die Anerkennung von Berufsabschlüssen, Fähigkeiten und beruflichen Erfahrungen

Trotz umfangreicher Informationen und Maßnahmen für die Anerkennung von Berufsabschlüssen ist das Verfahren in einigen Berufen, speziell Mangelberufen im Gesundheitsbereich oder in der Erziehung von Kindern langwierig und kostspielig. Viele Ärzt*innen und Ingenieur*innen können sich auf Stellen nicht bewerben, bis der lange Prozess der Berufsanerkennung ihres Abschlusses erfolgreich ist. Das Anerkennungsverfahren für Lehrende beinhaltet wiederum so hohe Barrieren, dass in den meisten Fällen nur eine Umschulung zu Erzieher*innen bleibt. Das führt oft dazu, dass viele hochqualifizierte Neuzugewanderte sich in Jobs wiederfinden, die unter ihren Fähigkeiten liegen.

Möglichkeiten, die deutsche Sprache für den Arbeitsalltag zu erlernen

Wenn es um die Integration am Arbeitsmarkt geht, ist das erste und oft auch das kritischste Hindernis die Sprachbarriere. Eine Jobsuche ohne Kenntnis der Sprache und Kultur ist - bis auf wenige Ausnahmen z.B. in der IT-Branche in internationalen Konzernen mit Englisch als offizieller Arbeitssprache - nicht möglich. Das Wissen um Fachvokabular ist Voraussetzung, um die eigenen fachlichen Kompetenzen im Bewerbungsprozess schriftlich und mündlich kommunizieren zu können. Spracherwerb ist insbesondere wichtig, um prekärer und illegaler Beschäftigung vorzubeugen. Das wird daran deutlich, dass gerade Zugewanderte davon besonders betroffen sind.

Wie funktioniert der Bewerbungsprozess?

Internationale Fachkräfte brauchen eine Einführung in die Kultur und Struktur der deutschen Arbeitswelt - insbesondere im Bereich Bewerbung und Bewerbungsgespräch - sowie Kenntnisse zu den Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktes. Eine individuelle Begleitung ist bei der Realisierung des eigenen beruflichen Zieles durch einzelne Schritte von der Kompetenzanalyse zu den Bewerbungsunterlagen bis hin zum Vorstellungsgespräch notwendig. Weitere fördernde Aspekte wie eine persönliche Vernetzung und Orientierung in der eigenen Branche sind Teil der beruflichen Integration. Ziel ist es, eine individuelle Bewerbungsstrategie zu finden, und eine Sprache für die eigenen Kompetenzen zu erwerben um diese gewinnbringend im Bewerbungsprozess einzusetzen.

Diskriminierung in Bewerbungsprozessen und am Arbeitsplatz

Die Hälfte der Personen mit Migrationshintergrund gibt an, nicht den Eindruck zu haben, dass alle Personen unabhängig von ihrer Herkunft die gleichen Chancen am Arbeitsmarkt und im Berufsleben haben. Allerdings geben nur 23% an, persönlich aufgrund ihrer Herkunft am Arbeitsmarkt oder im Berufsleben benachteiligt worden zu sein (Bertelsmann Stiftung 2009). Es gibt bereits einige Firmen, die sich für Diversity und Inklusion in Ihrer Unternehmenskultur engagieren. In Zeiten von steigendem Fachkräftemangel wird es wichtiger, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Dennoch sind die Herausforderungen für alle Beteiligten enorm – häufig zu Lasten der Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten für Einzelpersonen mit speziellen Bedürfnissen oder Unterstützungsbedarf.

Dabei ist es doch so: Internationale Fachkräfte ermöglichen den Transfer von Know-How, Erfahrungen, Skills und Ideen. Neue Impulse wirken innovationsfördernd und ein vielfältiges Team kann für das Unternehmen einen zusätzlichen Wertschöpfungsfaktor darstellen. Wie wichtig Interkulturalität für ein innovatives Betriebsklima sein kann, haben Maßnahmen des Diversity Managements längst gezeigt: z.B. gute Vorbereitung von Führungskräften und Mitarbeiter*innen auf eine Internationalisierung der Unternehmenskultur sowie Strategien, mit kultureller Vielfalt produktiv umzugehen.

Durch Entwicklungen wie Globalisierung, zunehmende Wanderungsbewegungen und gesellschaftliche Individualisierungsprozesse leben wir in einer multikulturellen Gesellschaft. Das Bewusstsein dafür steigt, ebenso das Konfliktpotential. Für das friedliche und fruchtbare Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft sind Gleichberechtigung und Chancengleichheit unabdingbar. Bildung kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, weil sie den Zugang zu gesellschaftlicher Teilhabe, persönlichem Wachstum und sozialer Integration ermöglicht.

Beitrag von your way: make it in Hamburg für eine erfolgreiche Fachkräfteintegration in der Hafenstadt

Das Projekt „your way: make it in Hamburg“ wurde mit dem Ziel beauftragt, internationale Fach- und Führungskräfte, Studierende und Absolvent*innen eine aktive Teilnahme am Hamburger Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Durch die erfolgreiche Umsetzung hat das Projekt einen wesentlichen Beitrag zur Fachkräftesicherung für den Wirtschaftsstandort Hamburg beigetragen.

Einzelcoaching und Qualifizierungsseminare als Brücke in den Hamburger Arbeitsmarkt

Als sechsköpfiges Team mit vielfältigen Kompetenzen und unterschiedlicher Berufserfahrung haben wir ein neues und kompetenzorientiertes Konzept für die Integration von internationalen Fachkräften auf die Beine gestellt. Mit der Erstellung diverser Materialien und Instrumenten, die den Coachingprozess und die Qualifizierung unterstützen, haben wir ein umfassendes Portfolio in mehreren Sprachen entworfen, und dieses kontinuierlich an den Bedarfen der Zielgruppe orientiert weiterentwickelt.

Das Unterstützungsangebot von Einzelcoachings und Qualifizierungsseminaren ging von den Teilnehmenden und ihren Kompetenzen, Qualifikationen und individuellen Zielsetzungen aus. Mit den Themenkomplexen der Berufsorientierung, der Kompetenzfeststellung sowie der Unterstützung im Bewerbungsprozess stärkten wir die Fähigkeiten und das Selbstbewusstsein der Teilnehmenden, sich selbstständig auf dem Arbeitsmarkt zu bewegen und zu behaupten. Durch die gute Vernetzung und enge Zusammenarbeit mit den beteiligten Akteuren fungierte your way: make it in Hamburg zudem als Brücke zwischen internationalen Fachkräften und Unternehmen, konnte hierüber erfolgreiche Matchings erzielen und so dem Fachkräftemangel entgegenwirken.

Unser Schwerpunkt im Einzelcoaching:

Unser Ansatz - Wissenstransfer, Kompetenzanalyse und Stärkung des Selbstbewusstseins:

Eine der größten Herausforderungen ist es wohl, das Selbstvertrauen in das eigene Kapital, dessen Wert sich im neuen Land kurzfristig oder sogar langfristig verändert, wiederzuerobern.

Unser Angebot zielt daher auf Anerkennung des bisher Erreichten; Erarbeitung machbarer und konkreter Schritte; Unterstützung der Teilnehmer*innen, ihren Weg der beruflichen (Um)Orientierung und Integration in den deutschen Arbeitsmarkt zu finden unter Berücksichtigung ihrer intrinsischen Motivation, Lernprozesse zu begleiten und Scheitern konstruktiv zu verarbeiten.

Die gemeinsame Entwicklung von Lernzielen ist wichtig für ein qualitativ hochwertiges Einzelcoaching. Unser Ziel dabei lautet, ein Bewusstsein für das eigene „Kapital“ zu erlangen und zu lernen, wie sich dieses in eine neue Umgebung übertragen lässt.

Unser Erfolg – erfolgreiche internationale Fachkräfte in Hamburg
39% der Teilnehmenden haben (in den ersten sechs Monaten) nach der Teilnahme an unserem Angebot eine Arbeit, Praktikum oder Ausbildungsplatz gefunden

Neben diesen Erfolgszahlen haben wir vielfach Rückmeldungen erhalten, dass unsere Einzelcoaching- und Qualifizierungsangebote die Teilnehmenden durch Training, Information und durch ein Gegenüber im Berufsorientierungs- und Bewerbungsprozess stärken. Die Bewusstmachung eigener Kompetenzen ermöglicht eine bessere Positionierung auf dem Arbeitsmarkt. Sie „empowert“ internationale Fachkräfte, eine Tätigkeit zu finden, die ihren Qualifikationen entspricht. Des Weiteren hat das Bilden eines beruflichen Netzwerkes, die Unterstützung beim Fachsprache-Erwerb und das Erlernen relevanter Kompetenzen das Tor zu mehr Partizipationsmöglichkeiten und beruflichem Erfolg eröffnet.

Unsere Erfahrung und Zukunftsperspektiven

Diese Effekte sind zentral, um die volle Ausschöpfung des Potentials internationaler Fachkräfte zu fördern und so dazu beizutragen, dem Fachkräftemangel nachhaltig entgegenzuwirken. Unsere dreieinhalbjährige Projektarbeit hat gezeigt, dass dafür neben qualitativer Unterstützung der Fachkräfte durch einzelne Projekte eine gute gemeinschaftliche Netzwerkarbeit zentral ist (HWC-Dach, Koop-partner, Netzwerktreffen/Gremienarbeit). Zudem sind geeignete und vereinfachte gesetzliche Rahmenbedingungen für die Fachkräftezuwanderung und -integration, die auf einer Potential- und Chancenorientierung basieren unumgänglich. Des Weiteren müssen zeitliche und bürokratische Hürden soweit wie möglich abgebaut werden um Fachkräftemangel und –Angebot gewinnbringend zusammen zu bringen.

Interkulturelle Öffnung und Diversitätsmanagement in Unternehmen sind unausweichliche Strategien für den zukünftigen Arbeitsmarkt. Ein Diversitätsbewusstsein im Bewerbungsprozess kann gezielt und gewinnbringend internationale Fachkräfte ansprechen und erreichen. Eine solche proaktive Orientierung, ergänzt durch vermehrte Einstiegsprogramme mit Qualifizierungsangeboten und Sprachimmersion direkt in Unternehmen, sowie eine kostenlose qualitative und flächendeckende Laufbahnberatung, ist aus unserer Sicht eine wichtige Investition in die langfristige Sicherung des Fachkräftebedarfs in Hamburg und somit in die Zukunft unserer Gesellschaft.

 

Wir bedanken uns herzlich bei allen Kooperationspartner*innen und Organisationen, die uns unterstützt und mit uns zusammengearbeitet haben. Ebenso sind wir dankbar für die Begegnungen mit unseren Teilnehmenden, die mit Ihrer Vielfalt und Einzigartigkeit unseren Arbeitsalltag bereichert haben.

"your way: make it in Hamburg" ist ein Projekt  von Arbeit und Leben Hamburg in Kooperation mit dem Hamburg Welcome Center, der Anlaufstelle W.I.R. (work and integration for refugees), der Servicestelle Arbeitnehmerfreizügigkeit, dem Projekt "Faire-Integration" sowie der Fachstelle Migration und Vielfalt bei Arbeit und Leben Hamburg.

 

Das Projekt "your way: make it in Hamburg" wurde von der Europäischen Union und von der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) finanziert.

 

your way: make it in Hamburg ist zertifiiziert mit dem