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Aktuelles

Aufruf zur Veranstaltung des Hamburger Bündnis gegen Rechts

Demo:
"Mittwochs gemeinsam gegen rechte Hetze"
am Mittwoch, 5.  September 2018 um 17:30 Uhr
auf dem Hachmannplatz
Weitere Infos hier

 

Grundlagen Mobiler Beratung

(Text: MBT)

Mobile Beratung ist ein seit mehr als zwanzig Jahren (weiter-) entwickeltes Konzept, das in einer heterogenen Struktur von Trägern in den 16 Bundesländern unterschiedlich ausgestaltet wird. In der Zusammenarbeit dieser pluralen Szene wurden allerdings verschiedene Methoden und Standards im Rahmen der Professionalisierung des Arbeitsfeldes entwickelt und formuliert.
Im Oktober 2017 haben Berater_innen aus allen Bundesländern ein gemeinsames Grundlagenpapier verabschiedet, das zuvor in einem zweijährigen, partizipativen Prozess erarbeitet wurde. Hier werden inhaltliche und methodische Grundsätze formuliert sowie die Geschichte des Berufsfelds „Mobile Beratung“ dargestellt:

Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus –
Inhaltliche und Methodische Grundsätze  (PDF, ca. 970 kb)

Kurzfassung des Grundsatzpapiers (3 Seiten) (PDF, ca. 123 kb)

 

Veranstaltung :
"NSU-Komplex und kein Ende in Sicht. Solidarität in den Blick nehmen!"

26. April 2018; 19:45 Uhr
Kölibri, Hein-Köllisch-Platz 11/12
Weitere Infos hier

 (Text: MBT)

"In der Veranstaltung wird der Blick auf die in der öffentlichen Debatte wenig beachteten Gewaltverhältnisse von Rassismus und Antisemitismus im NSU-Komplex gelegt. Wir wollen die Sichtweisen darstellen und stärken, die in der Mehrheitsgesellschaft wenig Beachtung finden. In diesem Sinne wollen wir uns der Herausforderung stellen, die Komplexität des NSU-Komplex aufzuzeigen und die tragenden gesellschaftlichen Strukturen einzubeziehen. Dabei soll in der Veranstaltung über Beispiele und Notwendigkeiten von solidarischer Haltung gesprochen werden, um Erfahrungen sichtbar zu machen und mögliche Handlungsstrategien zu entwerfen.
Unsere beiden Gästen Emre Arslan und Hannah Peaceman werden zunächst zwei Inputs geben. Emre Arslan zum Thema Symbolische Ordnung und Solidarität und Hannah Peaceman zum Thema Eine anti-antisemitische Haltung ist immer auch anti-rassistisch: Bedingungen und Möglichkeiten für demokratisch-jüdisch-x Allianzen nach dem NSU-Komplex."

Mobile Beratungsteams einigen sich auf gemeinsame Grundsätze

Beim Bundesweiten Strukturtreffen der Mobilen Beratungsteams im Oktober 2017 in Wustermark-Elstal haben Berater_innen aus allen Bundesländern ein gemeinsames Grundsatzpapier verabschiedet. Damit ging ein zweijähriger Verständigungsprozess zu Ende, in dem erstmals in der 25-jährigen Geschichte der Mobilen Beratung ein mit Beteiligung aus ganz Deutschland entwickeltes Papier vorliegt. Darin beschreiben die Mitglieder des Bundesverbands ihre inhaltlichen und methodischen Grundsätze, ihre Arbeitsweisen, Ziele und Zielgruppen und gehen auf ihre Geschichte und Kontexte ein.

Das Papier wird auch als Zielformulierung verstanden – denn nicht in allen Bundesländern können aufgrund der gegebenen Strukturen und Ressourcen die beschriebenen Grundsätze umgesetzt werden. Gemeinsam mit den Teams in den Ländern wird der Bundesverband auf Basis dieser Vereinbarungen weiter daran arbeiten, das Berufsfeld Mobile Beratung zu professionalisieren und an der Verbesserung der Rahmenbedingungen zu arbeiten.

„Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus. Inhaltliche und Methodische Grundsätze“

Als Druckverson kann die Broschüre beim Bundesverband Mobile Beratung bestellt werden:

 

Bildungsbaustein Antisemitismus wieder als Printversion erhältlich

Längere Zeit vergriffen und nur online verfügbar kann der Bildungsbaustein Antisemitismus nun wieder kostenlos als Printversion bestellt werden. Einfach per Mail oder telefonisch beim MBT:   oder 040 284016-202

 

Protest gegen neue Richtlinien in Hessen zeigt Wirkung –
Überprüfungen teilweise zurückgenommen  (20.12.2018)

Das hessisches Innenministerium will etablierte Träger doch nicht durch den Verfassungsschutz überprüfen lassen. Es bleiben aber noch immer wichtige Fragen offen.

Stellungnahme des Bundesverbands Mobile Beratung

 

Ab 2018 neue Zuwendungsrichlinien in Hessen:
Verfassungsschutz darf zukünftig Projekte überprüfen (08.12.2017)

Zum 1.1.2018 treten in Hessen neue Zuwendungsrichtlinien für Projekte, die sich im Land für Demokratie und zum Beispiel gegen Rechtsextremismus einsetzen, in Kraft. Zukünftig soll der hessische Verfassungsschutz die „Zuverlässigkeit“ der Träger und der Angestellten überprüfen – und damit auch über die Einstellung neuer Mitarbeiter_innen entscheiden. Damit kündigt das Land Hessen einseitig die jahrelange vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Trägern und Landesregierung auf. Der Bundesverband Mobile Beratung hält die geplanten Bestimmungen für nicht zulässige Eingriffe in die Trägerautonomie und die Selbstbestimmungsrechte der Mitarbeiter_innen – und befürchtet, dass andere Bundesländern eine solche Regelung als Blaupause übernehmen werden.

Stellungnahme des Bundesverbands Mobile Beratung

 

Ignorieren? Entzaubern? Widersprechen?

Tipps zum Umgang mit der AfD und anderen Rechtspopulist_innen:
Neue Veröffentlichung des Beundesverbandes Mobile Beratung e.V.

Die Mobilen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus aus allen 16 Bundesländern haben ihre Erfahrungen und Beobachtungen gesammelt und ausgewertet. Herausgekommen sind 36 Seiten voller praktischer Anregungen zum Handeln.

Weitere Informationen unter: http://www.bundesverband-mobile-beratung.de/2017/11/09/ignorieren-entzaubern-widersprechen/

Als PDF ist die Handreiechung abrufbar unter: http://www.bundesverband-mobile-beratung.de/wp-content/uploads/2017/11/BMB_2017-Umgang-mit-rechtspopulistischen-Parteien.pdf

 

Theater: Die NSU-Monologe

Dienstag, 26. September 2017, Beginn: 19 Uhr
Bühne im Bürgertreff Altona Nord, Gefionstraße 3

Fünf Jahre nach Bekanntwerden der Morde des "Nationalsozialistischen Untergrunds" erzählen die NSU-Monologe von den Kämpfen dreier Familien der Opfer. Von ihrem Mut, in der ersten Reihe eines Trauermarsches zu stehen, von der Willensstärke, die Umbenennung einer Straße zu fordern und vom Versuch die eigene Erinnerung an den geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Behörden zu verteidigen. 

Das Stück wurde von der Bühne für Menschenrechte entwickelt und wird bundesweit mit wechselnden Schauspieler*innen aufgeführt. 
Im Anschluss findet ein Publikumsgespräch statt.

Die Aufführung ist auf deutsch mit türkischen Untertiteln.
Der Eintritt ist frei.

Weitere Infos hier als PDF zum Download.

 

Im Gespräch bleiben! –
Ergänzung zur Ausstellungs „RECHTSaußen – MITTENdrin“

Das Mobile Beratungsteam gegen Rechtsextremismus (MBT) bietet an insgesamt 26 Terminen eine Begleitung der Ausstellung für interessierte Schulklassen und sonstige Gruppen an. Gruppen können sich kostenlos nach dem Besuch der Ausstellung eine Stunde vertiefend mit der Situation in Hamburg befassen, sich über Beratungsprojekte gegen Rechtsextremismus informieren und Fragen zur Ausstellung besprechen.

Termine:
Zentralbibliothek  (Hühnerposten 1, 20097 Hamburg):
Dienstag, 30.5; Freitag, 2.6., Mittwoch, 7.6.; Montag, 19.6.; Donnerstag, 22.6.
Jeweils 12 - 13 Uhr und 14 -15 Uhr

Bücherhalle Harburg (Eddelbüttelstraße 47a,  21073 Hamburg):
Mittwoch, 28.6.;  Donnerstag, 29.6.; Freitag, 30.6; Mittwoch,  5.7.; Donnerstag, 6.7.; Freitag, 7.7.; Montag, 10.7.; Dienstag, 11.7.;
Jeweils 12 - 13 Uhr und 14 -15 Uhr

Anmeldung: oder 040 / 28 40 16-11

Das Begleitprogramm zur Ausstellung finden Sie hier zum Download

 

Anklage des Tribunals "NSU-Komplex auflösen"

Die vollständige Anklageschrift hier als PDF zum Download

 

"Tribunal NSU Komplex auflösen"
vom 17.-21. Mai 2017 in Köln

„Bis heute sind wir weit von der versprochenen „lückenlosen Aufklärung“ im NSU-Komplex entfernt. Initiativen und Einzelpersonen, die mit den Betroffenen der NSU-Mord- und Anschlagserie solidarisch verbunden sind, entwickelten die Idee eines Tribunals, das diese Leerstelle besetzt. Der NSU-Komplex wird dabei gedacht als ein Kristallisationspunkt strukturellen Rassismus. Das Tribunal ist damit ein Ort der gesellschaftlichen Anklage von Rassismus. Die Berichte der Betroffenen und Angehörigen stehen im Mittelpunkt. Ihre Geschichte gilt es zu hören und zu verstehen.“  (Zitat von der Website www.nsu-tribunal.de)

Anmeldung und weitere Infos unter: www.nsu-tribunal.de

 

Kurzfilm:
Norddeutschland, der NSU und rechter Terror

Im Rahmen des Hearings zu Rassismus, NSU und Justiz „Norddeutschland, der NSU und rechter Terror“ im November 2016 in Hamburg entstand ein Kurzfilm, der die Perspektiven Betroffener von rechter, rassistischer Gewalt in den Blick nimmt und die gesellschaftlichen Diskurse thematisiert. Überlebende und Angehörige, Gedenkinitiativen, antifaschistische Rechercheprojekte und Nebenklagevertreter im NSU Prozesses aus Norddeutschland verdeutlichen die Forderungen von Betroffenen, erklären die fehlende Aufklärung und den gesellschaftlichen Umgang mit rassistischer Gewalt.

https://www.youtube.com/watch?v=eLyV0Yfqwuo