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Aktuelles

Pressemitteilung des VBRG:
Medienkodex zum Schutz von Journalist_innen – „Der Kodex ist auch deshalb so wichtig, weil Strafverfolgungsbehörden die angegriffenen Journalist_innen allzu oft im Stich lassen“.

Die Gewalt gegen Journalist_innen in Deutschland hat ein neues Niveau erreicht. Das haben die jüngsten Erhebungen von Reporter ohne Grenzen (RSF) und dem Europäischen Zentrum für Presse- und Meinungsfreiheit (ECPMF) gezeigt. Demnach lag die Zahl der körperlichen Übergriffe 2020 mit 65 bzw. 69 verifizierten Fällen so hoch wie nie zuvor seit Beginn der Erfassung. Zudem häufen sich verbale Übergriffe per E-Mail oder Social Media bis hin zu Morddrohungen. (...)

Die vollständige Pressemitteilung des VBRG sowie den Maßnahmenkatalog für Medienhäusr finden Sie hier:  https://verband-brg.de/pressemitteilung-medienkodex-zum-schutz-von-journalistinnen/

 

Auftaktveranstaltung:
memo - digitale Hinweisstelle für antisemitische, rassistische und rechte Vorfälle in Hamburg

"Kontinuitäten sehen und verstehen"
Dienstag, 30. März 2021
18:00 – 19:30 Uhr

Auch in Hamburg steigen von Jahr zu Jahr die Vorfälle von rechter Gewalt, Antisemitismus und Rassismus an. Das Ausmaß hat in der Corona- Pandemie stark zugenommen. Das Spektrum der Vorfälle ist breit. Es reicht von leisen Tönen, die weitgehend verbreitet sind im Alltag, bis hin zu Botschaften von Hassbildern sowie Bedrohungen, Angriffen, Anschlägen.
Die Vorfälle finden statt auf verschiedenen strukturellen Ebenen, in diversen Bereichen mit unterschiedlichen geschichtlichen Kontexten und Funktionen. Erfahrungen von Betroffenen, Communities sowie öffentliche Berichte in den Social Media decken sich mit den bundesweiten Erhebungen von zivilgesellschaftlichen Organisationen. Hinzukommen zahlreiche Betroffene, die sich dazu entscheiden mit ihren Erfahrungen nicht nach außen zu treten oder die keine Zugänge zu Unterstützungsstrukturen haben. Nicht selten sind Resignation bis hin zu Gewöhnung bei Betroffenen zu beobachten.

Vielen in der Zivilgesellschaft sind diese Vorfälle nicht bewusst und einige blenden die Erfahrungen von Betroffenen aus. Betroffene überlegen mehrfach, ob sie ihre Erfahrungen sichtbar machen. Viel zu häufig wird von Einzeltäter_innen gesprochen, im öffentlichen Diskurs überwiegen kurzweilige Beileidsbekundungen sowie Äußerungen der Überraschung. Es bestehen gravierende Unterschiede der Wahrnehmung zu den Bedrohungen und strukturellen Kontinuitäten. Die Stimmen und die Erfahrungswerte der Betroffenen und Communities bleiben grundlegend für eine zivilgesellschaftliche Auseinandersetzung zu Antisemitismus, Rassismus und rechter Gewalt.

Gemeinsam mit den Referent_innen möchten wir über die aktuellen Hintergründe und zu den folgenden Fragen sprechen:

  • Wie können die Wahrnehmungen und Erfahrungen von Betroffenen anerkannt werden?
  • Wie kann das Schweigen zu den Erfahrungen von Betroffenen überwunden werden?
  • Wessen Verpflichtung und Verantwortung ist es das Vertrauen von Betroffenen zu stärken? Wie können umgehend systemisch Analysen, Reflexion und Veränderung vorangebracht werden?
  • Welche Regelungen und Pläne brauchen Institutionen im Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und rechter Gewalt?

 Ablauf des Abends: 

  • Grußwort der Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration
  • Isabel Said, Leiterin der Abteilung für Integration, Zivilgesellschaft, Opferschutz

Die Gesprächsrunde mit:

  • Stefanie Szczupak (Dezernentin des Joseph-Carlebach-Bildungshauses, Mitglied im Gemeindevorstand der Jüdischen Gemeinde in Hamburg)
  • Özlem Nas (Vorstand Schura Hamburg, Vorstand Interreligöses Forum Hamburg)
  • Arnold Weiß (Vorstand Landesverein der Sinti in Hamburg)
  • Asmara Habtezion (Community Organizer, Aktivistin, Gründerin von Asmara´s World e.V.)
  • Cornelia Kerth (Bundesvorsitzende der VVN BdA)

Voranmeldung mit Namen unter   bis zum 30.03. 12 Uhr.
Sie erhalten am gleichen Tag die Zugangsdaten für die digitale Veranstaltung. Die Veranstaltung findet auf Zoom statt.

Als Veranstaltende behalten wir uns vor, von unseren Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, rassistische, völkische, nationalistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu Veranstaltungen zu verwehren oder von diesen auszuschließen.  

 

Pressemitteilung des VBRG e.V*

WIR TRAUERN UM FERHAT, GÖKHAN, HAMZA, SAID, MERCEDES, SEDAT, KALOYAN, VILI UND FATIH, DIE AM 19. FEBRUAR BEI EINEM RASSISTISCH MOTIVIERTEN ATTENTAT IN HANAU ERMORDET WURDEN.

 

* ***Gemeinsam mit den Hinterbliebenen, Überlebenden, Freund*innen und

der Initiative 19.2. Hanau fordern wir Gerechtigkeit, lückenlose

Aufklärung, ein würdiges Gedenken und politische Konsequenzen.*

 

* ***Die Landesregierung Hessen muss die politische Verantwortung für

fehlerhaftes Polizei- und Behördenhandeln übernehmen und einen

Rechtsterrorismus-Opferfonds einrichten. Mehr als 15.000 Menschen

unterstützen diese Forderung in einer Petition an den hessischen

Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) und dessen Stellvertreter

Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/Die Grünen).

(*https://weact.campact.de/petitions/hessen-braucht-jetzt-einen-rechtsterrorismus-opferfonds-ein-jahr-nach-dem-anschlag-in-hanau*)

*

 

* ***Das zuständige Polizeipräsidium Südosthessen und der Leiter der

Landespolizei Hessen müssen die zahllosen Fragen der Hinterbliebenen und

Überlebenden zum Polizeieinsatz beantworten – und damit dem Beispiel der

Bundesanwaltschaft folgen. *

 

* ***Institutioneller Rassismus hat dazu geführt, dass die Überlebenden

und Hinterbliebenen des Hanau-Attentats mit Demütigungen und

Täter-Opfer-Umkehr konfrontiert waren, wie bereits 14 Jahre zuvor die

Familie des NSU-Mordopfers Halit Yozgat in Kassel. Das Innenministerium

Hessen muss daher ein überzeugendes Konzept vorlegen, mit dem der

institutionelle Rassismus beim Umgang mit Überlebenden und

Hinterbliebenen von Rechtsterrorismus und rassistischer Gewalt beendet

wird.  *

 

Heute vor genau einem Jahr – am 19. Februar 2020 – wurden in

Hanau *Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Said Nesar

Hashemi, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Kaloyan Velkov, Vili Viorel

Păun und Fatih Saraçoğlu* durch einen rassistisch motivierten Attentäter

ermordet, der weitere Menschen verletzte und anschließend seine Mutter

und sich selbst tötete.

 

Seit 365 Tagen ist der Schmerz und die Trauer über die Ermordung ihrer

Söhne und ihrer Tochter, ihrer Schwester und ihrer Brüder, ihrer Freunde

und Freundin für die Hinterbliebenen, die Überlebenden und ihre

Freund*innen mit Forderungen an Polizei, Justiz und politisch

Verantwortliche verbunden, die endlich gehört und erfüllt werden müssen.

 

Die im VBRG e.V. zusammengeschlossenen 15 Beratungsstellen für

Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt stehen

solidarisch an der Seite der Hinterbliebenen und Überlebenden und

*unterstützen deren Forderungen nach:*

 

 * Umfassende Aufklärung und Antworten zum Polizeihandeln in der

   Tatnacht und danach.

 * Die Einrichtung eines Rechtsterrorismus-Opferfonds durch die

   hessische Landesregierung.

 * Gerechtigkeit.

 * Eine lückenlose Aufklärung des Attentats und der Verantwortung

   staatlicher Behörden.

 * Politische Konsequenzen sowohl in Hessen als auch bundesweit.

 * Ein angemessenes Erinnern und Gedenken im öffentlichen Raum.

 

Gemeinsam mit der Initiative Hanau 19. Februar

<https://19feb-hanau.org/> und vielen anderen rufen wir zur Teilnahme an

den zahlreichen Kundgebungen, Demonstration und digitalen Gedenkaktionen

auf und hoffen, dass sich im gesamten Bundesgebiet viele Menschen

beteiligen.

 

Rassistisch, antisemitisch und rechtsextrem motivierte Attentate haben

in den vergangenen 24 Monaten dreizehn Todesopfer in Istha bei Kassel,

in Halle (Saale) und Hanau gefordert. Hunderte von Menschen wurden im

gleichen Zeitraum bei rassistisch, antisemitisch und politisch rechts

motivierten Angriffen verletzt; Dutzende Imbissbetreiber, Bar-,

Restaurant- und Ladenbesitzer haben durch antisemitisch, rassistisch und

rechtsextrem motivierten Brandanschläge ihre Existenzgrundlage verloren.

 

Als Verband der bundesweiten spezialisierten und professionellen

Opferberatungsstellen erwarten wir, dass die Forderungen der

Hinterbliebenen und Überlebenden des Attentats in Hanau, der Familie von

Walter Lübcke und von Ahmed I. sowie die Forderungen der Hinterbliebenen

und Überlebenden des Attentats von Halle (Saale) von den politisch

Verantwortlichen gehört und zu einem Wendepunkt im Umgang mit Rassismus,

Antisemitismus und rechter Gewalt werden.

 

*Link zur Petition:* Hessen braucht JETZT einen

Rechtsterrorismus-Opferfond – ein Jahr nach dem Anschlag in Hanau.

https://weact.campact.de/petitions/hessen-braucht-jetzt-einen-rechtsterrorismus-opferfonds-ein-jahr-nach-dem-anschlag-in-hanau

 

*Für Rückfragen:*

 

Heike Kleffner, Geschäftsführerin VBRG e.V*,

<>*

 

 

 

 

 

Stellungnahme empower zum antisemitischen Anschlag in Hamburg

Am Sonntag, 4. Oktober, wurde in der Synagoge in Hamburg Eimsbüttel Sukkot gefeiert. Ein 26-jähriger Student wurde brutal am Kopf schwerverletzt.  Der antisemitische Anschlag erschüttert uns Hamburger_innen zutiefst. Wir hoffen, dass es dem Betroffenen und seinen Angehörigen den Umständen entsprechend gut geht.  Wir wünschen ihm schnelle Genesung und seiner Familie sowie den Zeug_innen und allen weiteren Gemeindemitgliedern viel Kraft. Unsere Solidarität mit allen Betroffenen von Antisemitismus bleibt ungebrochen.

Die gesamte Stellungnahme hier zum Download

 

Online-Fortbildung: 
Roadmap Diversitätsentwicklung - Werkzeuge für eine rassismuskritische Arbeitspraxis in Institutionen

Donnerstag, 1. Oktober 2020,  14.00 – 17.30 Uhr
und Freitag, 2. Oktober, 09.30 – 13.00 Uhr
Die Fortbildung wird online über zoom stattfinden.
Wer mehr rassismuskritische Perspektiven und Diversität in einer Institution verankern will, steht in der Regel vor einer Mammutaufgabe. Zentral ist es hierbei, strukturelle Barrieren, die Ausschlüsse zur Folge haben, abzubauen und einen wertschätzenden Umgang mit Diversität zu fördern. Damit verbunden ist auch eine positionierte Auseinandersetzung und die Reflexion der eigenen Verortung in Bezug auf strukturelle Gewalt- und Machtverhältnisse.
Weitere Infos hier

 

Online Workshop:
"For us by us – Empowerment und Solidarität stärken" 

Freitag, 04.09.2020, 17 - 20 Uhr,
Samstag, 05.09.2020, 11 - 14 Uhr
sowie Sonntag, 06.09.2020, 11 - 14 Uhr.
Die Teilnahme an allen drei Tagen erforderlich.

Anmeldung bis zum: 30.08.2020 per Mail an ,
Betreff: Anmeldung Empowerment Workshop Schwarze Communities.

 

Podcast

Folge #9: Vor Ort – gegen Rassismus, Antisemitismus und rechte Gewalt. Die Podcastserie von NSU Watch und VBRG - Verbands der Beratungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

Vor Ort mit Abena, Ibrahim Arslan sowie Nissar Gardi und Sarah Sott von empower, der Beratungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Hamburg. Schwerpunkt: Anti-Schwarzer Rassismus und Polizeigewalt.

 „In Folge #9 von unserem Podcast „Aufklären & Einmischen: Vor Ort – gegen Rassismus, Antisemitismus und rechte Gewalt“ sprechen wir über die Situation in Hamburg - mit Abena, Schwarze Politikwissenschaftlerin, Empowerment Trainerin und Aktivistin in Community-basierten politischen Gruppen, Ibrahim Arslan, Opfer und Überlebender der rassistischen Brandanschläge von Mölln am 23. November 1992, Aktivist und Mitwirkender beim Freundeskreis im Gedenken an die rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992 sowie Aktivist des Tribunals NSU-Komplex auflösen und Nissar Gardi und Sarah Sott, Bildungsreferent_innen und Berater_innen bei empower, der Beratungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Hamburg

Schwerpunkte sind anti-Schwarzer Rassismus, rassistisch motivierte Polizeigewalt, die Black Lives Matter Bewegung und ihre Forderungen, auch über die Debatte um Polizeibeschwerdestellen, Studien zu Rassismus und Polizei sowie die Notwendigkeit von Solidarität.

https://www.nsu-watch.info/podcast

In der Folge #10 des Podcasts wird es dann um Rechtsterrorismus in Neukölln, um die Auswirkungen von rassistisch motivierter Polizeigewalt und Rassismus im Bildungssektor und an Arbeitsplätzen in Berlin gehen - u.a. sprechen wir mit Ferat Kocak, mit Larissa Nägler und Zak Muhudhia von OPRA sowie mit Sanchita Basu von ReachOut und Ariba e.V.“

 

"Opfer und Überlebende sind keine Statist*innen, sondern die Hauptzeug*innen des Geschehenen"

Überarbeiteter Beitrag von Ibrahim Arslan, Aktivist, Opfer und Überlebender des rassistischen Anschlags 1992 in Mölln und Initiator der „Möllner Rede im Exil“
(VBRG-Symposium am 3.9.2019 in Leipzig)

Hier zum Nachlesen

 

Rassismuskritik und psychische Gesundheit – selbstreflexives professionelles Handeln in der Psychologie

Workshop am 8. und 9. November 2019 in Hamburg

Der kostenfreie Workshop richtet sich speziell an Studierende der Psychologie (Bachelor und Master). Er richtet sich explizit sowohl an Menschen mit als auch ohne eigene Rassismuserfahrungen.

Weitere Infos hier

 

«Ne me libère pas je m’en charge»
Empowerment Workshop auf Französisch für Personen mit eigenen Rassismus und/oder Antisemitismuserfahrungen,

am 13. und 14. September 2019 in Hamburg
Tu vois de quoi je parle! Tu te sens concerné.e?
Que nous nous intéressons ou non aux questions des oppressions et de pouvoir, celles-ci s ́intéressent à nous!
«Votre silence ne vous protégera pas» Audrey Lorde.
Au quotidien en tant que personne non blanche, nous vivons ou pouvons vivre des situations de racisme ordinaire, micro-agression, qui nous questionnent et/ou remuent individuellement.Tu penses être seul.e cependant de nombreuses personnes comme toi vivent dans cette société la même chose.Pendant un jour et demi,nous te proposons un espace collectif dédié à l’empowerment et d’analyse. Cet atelier aura pour objectif de s’entraîner à reprendre du pouvoir, mettre des mots et définir un langage commun sur des situations d’oppressions racistes.
Les questions suivantes nous accompagnerons:
- quelles sont les conditions nécessaires pour un self-care au quotidien?
- dans des situations d’oppressions quotidiennes, quel.s rôle.s joue.nt la communauté. Dans la reprise du pouvoir?
- la puissance et les enjeux des violences invisibilisées: institutionnelles,sociétales et symboliques?
Ce séminaire sera en français, nous vous demandons donc d ́être à l ́aise avec cette langue qui sera notre support de communication commun.
Nous sommes une équipe plurilingue. Les langues parlées par l’équipe sont le wolof, le bambara, le soninké et le créole.
Vous trouverez ci-joint à ce descriptif, un formulaire d ́inscription que nous vous prions de remplir et nous renvoyer afin de préparer au mieux le séminaire.

Les inscriptions sont possible dès maintenant et jusqu ́au 30 août 2019 à l ́adresse suivante: .
Une confirmation de votre inscription vous sera envoyée le 4 septembre 2019. 
Pour toutes remarques et/ou questions, nous nous tenons à votre disposition par mail à l ́adresse indiquée ci-dessus ou par téléphone au (040)  284016-67.

Formulaire in scription

 

*Save the date*  -
Fortbildung Antisemitismuskritische Bildungsarbeit

25. - 27. Oktober 2019 
Modul 1:  "Einführung: Was beinhaltet eine antisemitismuskritische Bildungsarbeit?"
15. - 17. November 2019
Modul 2: "Praxisreflexion: Was bedeutet eine antisemitismuskritische Perspektive für die Bildungsarbeit?"

Referenti_nnen: Miriam Burzlaff und Naemi Eifler.
Das Seminar findet in Hamburg statt. Der genaue Ort wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.

Weitere Infos hier

 

Empowerment Workshop für FLTI* of Color -
Feministische Visionen für den Alltag

In diesem vertiefenden Workshop von möchten wir (das empower-Team) aus Empowerment-Perspektive einen Raum für FLTI_ (Frauen, Lesben, Trans_, Inter_) Personen mit eigenen Rassismus- und/oder Antisemitismuserfahrungen schaffen, sich zu vernetzen und für den Alltag zu stärken.

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Jahresbericht 2018: Normalisierung von rechten, rassistischen und antisemitischen Gewalttaten in Hamburg

Qualitative Erhebung der Gewalttaten in Hamburg 2018 von empower – Beratung für Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitische Gewalt in Hamburg.
Hier als PDF zum Download

 

Ene, mene, muh – und raus bist du! -
Ungleichwertigkeit und frühkindliche Pädagogik

Empfehlenswerte Broschüre der Amadeu Antonio -Stiftung

Die Handreichung sensibilisiert für einen kritischen Umgang mit Diskriminierung im frühkindlichen Bildungsbereich und hilft dabei, mit aktuellen Herausforderungen umzugehen. Anhand konkreter Fallbesprechungen werden Fachkräfte und Erzieher*innen auf Strategien rechter Akteure aufmerksam gemacht und unterstützt, eine Normalisierung rechtsextremer und menschenfeindlicher Einstellungen im frühkindlichen Bildungsbereich entgegen zu wirken. Die Broschüre bereitet Einrichtungen auch darauf vor, mit diskriminierenden Äußerungen oder Handlungen aus der Elternschaft und dem eigenen Kollegium umzugehen.
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Klarstellung: Es geht um das Kindeswohl und nicht um blonde Zöpfe

Kurz nach Veröffentlichung der Broschüre haben rechtspopulistische Blogs das Thema entdeckt und echauffierten sich so lange, bis es auch rechtskonservative Kreise erreichte und es schließlich bis in die BILD-Zeitung schaffte. Die Amadeu Antonio Stiftung nimmt Stellung:
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Empowerment Workshop für Frauen* of Color 
Ein Survival Kit für den Alltag

16. - 17. November 2018:
Freitag von 16 - 19 Uhr, Samstag von 10 - 18 Uhr
Ort: Hamburg, Bekanntgabe der Adresse nach der Anmeldung
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Opferberatungsstellen befürchten weitere rassistische und rechte Angriffe

Presseerklärung
des Verbandes der Beratungsstellen für Betroffene
rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt 
(Berlin, 06.09.2018)
"Wir brauchen jetzt endlich dauerhafte gesellschaftliche und politische Solidarität mit Opfern rassistischer, rechter und antisemitischer Gewalt. Leugnen, Verharmlosen und Kleinreden stärkt hingegen die Täter_innen.“
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Gedenkkundgebung:
38 Jahre nach den rassistischen Morden an Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân

am Samstag, den 18. August 2018
um 16.00 Uhr
in der Halskestraße 72, Billwerder

Am 22. August 1980 attackierten Neonazis eine Unterkunft für Geflüchtete in der Halskestraße 72 in Hamburg und ermordeten zwei junge Männer aus Vietnam: Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân. Beide waren erst seit wenigen Monaten in Hamburg, als sie aus dem Leben gerissen wurden, mitten in einer Zeit heftiger Debatten über das Grundrecht auf Asyl.

Seit 2014 versuchen wir mit Gedenkkundgebungen, diese vergessenen rassistischen Morde wieder im kollektiven Gedächtnis zu verankern. Wirfordern die Benennung des Teilstücks der Halskestraße am Tatort nachChâu und Lân und die Schaffung eines Gedenkortes, um die Erinnerung wach zu halten und ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Die lange unbebaute Brache gegenüber des heutigen Hotels in der Halskestraße 72 wäre dafür ein idealer Ort gewesen. Doch obwohl der Senat letztes Jahr in seiner Antwort auf unsere Kleine Anfrage konkrete Pläne für das Grundstück verneinte, wurde kurze Zeit später eine Tankstelle darauf gebaut. Weder wurde der Geschichte des Ortes Rechnung getragen noch wurden die Interessen der Anwohner*innen berücksichtigt.Wir setzen dieser Entwicklung nun die Idee zur Schaffung eines Parks, der den von uns geforderten Gedenkort einbettet, entgegen.

Gemeinsam mit Angehörigen, Überlebenden des Anschlages und Freund_innen von Châu und Lân wollen wir ihre Geschichte erzählen und in Redebeiträgen den Bogen spannen zu anderen Kämpfen ums Gedenken und gegen Rassismus. Mit einer buddhistischen Gebetszeremonie und einer Schweigeminute wird der Toten gedacht. Bringt gern Blumen mit.

Die Initiative für ein Gedenken an Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân wird von den Entwicklungen des letzten Jahres berichten.
Darüber hinaus sind Redebeiträge zu folgenden Themen geplant:
– zu vietnamesischen Perspektiven auf das Gedenken
– zum Stand der Dinge nach dem NSU-Prozess und
– zum Umgang mit dem Gedenken im Stadthaus, der ehemaligen Gestapo-Zentrale.

Es gibt wieder eine gemeinsame Anfahrt:
Treffpunkt ist um 15.15 Uhr vor der S-Bahn Sternschanze.
Um 15.29 Uhr wollen wir die S21 nehmen.

Weitere Infos: https://inihalskestrasse.blackblogs.org/

 

Neue Publikation von empower erschienen:

"view - Einblicke in Gewaltverhältnisse, politische Konzepte und Perspektiven. Rassismus gegen Rom_nja und Sinte_zza.Begriffsverhandlungen, Auswirkungen und widerständige Praxen in Hamburg."
(verantwortlich für Text, Stil und Inhalt: empower)
hier als PDF zum Download

 

Forderungen für die Aufklärung des Mordes an Süleyman Taşköprü

Am 27. Juni 2001 ermordete der Nationalsozialistische Untergrund  (NSU) in Hamburg-Bahrenfeld Süleyman Taşköprü. Noch immer sind viele Fragen offen. Forderungen an die Hamburger Politik veröffentlicht die Initiative für die Aufklärung des Mordes an Süleyman Taşköprü  hier auf ihrer Website.

 

Bundesverbände fordern sofortige Einstellung der Ausspähung und Rückkehr zu vertrauensvoller Zusammenarbeit

Stellungnahme des Bundesverbands Mobile Beratung e.V. (BMB) und des Verbands der Beratungsstellen für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG) zur „Überprüfung der Demokratieprojekte durch Sicherheitsbehörden des Bundes“:
Stellungnahme hier als PDF zum Download

 

Einladungstext von empower:
Empowerment Workshop –
Ein Survival Kit für den Alltag

08. & 09. Juni 2018: Freitag von 16 – 19 Uhr & Samstag von 10 –18 Uhr

In diesem Workshop wird aus Empowerment-Perspektive ein Raum für Frauen_ mit eigenen Rassismus und/oder Antisemitismuserfahrungen geschaffen, um sich zu vernetzen und sich für den Alltag zu stärken. Die Verschränkung von Rassismus und Sexismus ist in der Gesellschaft oftmals gar nicht oder nur mangelhaft thematisiert. Diese prägt jedoch oft die alltäglichen Gewalterfahrungen von Frauen* in Deutschland. In diesem Workshop wird sich mit diesen Verschränkungen auseinandergesetzt. Es wird der Frage nachgegangen, welche Ressourcen nützlich sein können, um individuelle und kollektive Handlungsstrategien und Widerstandspraxen im Alltag (weiter-)zu entwickeln.

Dieser Empowerment Workshop richtet sich entsprechend ausschließlich an Frauen_, die in Deutschland eigene Rassismus- und/oder Antisemitismuserfahrungen machen. Das sind z.B. Migrant_innen, Schwarze Menschen, People of Color, Juden_Jüd_innen, Muslim_innen, Rroma_nja, Sinte_zza und Asiatische Deutsche. Mit dem _ wollen wir darauf hinweisen, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt und wir alle Teilnehmende willkommen heißen, die sich als Frauen, Lesben, Trans, Inter, non-binär oder Queer verstehen.

Anmeldung bis zum 31.05.18 mit dem Betreff „Empowerment Workshop Survival Kit“ an

 

Veranstaltung :
"NSU-Komplex und kein Ende in Sicht. Solidarität in den Blick nehmen!"

26. April 2018; 19:45 Uhr
Kölibri, Hein-Köllisch-Platz 11/12
Weitere Infos hier

Text des empower-Teams:

"In der Veranstaltung wird der Blick auf die in der öffentlichen Debatte wenig beachteten Gewaltverhältnisse von Rassismus und Antisemitismus im NSU-Komplex gelegt. Wir wollen die Sichtweisen darstellen und stärken, die in der Mehrheitsgesellschaft wenig Beachtung finden. In diesem Sinne wollen wir uns der Herausforderung stellen, die Komplexität des NSU-Komplex aufzuzeigen und die tragenden gesellschaftlichen Strukturen einzubeziehen. Dabei soll in der Veranstaltung über Beispiele und Notwendigkeiten von solidarischer Haltung gesprochen werden, um Erfahrungen sichtbar zu machen und mögliche Handlungsstrategien zu entwerfen.
Unsere beiden Gästen Emre Arslan und Hannah Peaceman werden zunächst zwei Inputs geben. Emre Arslan zum Thema Symbolische Ordnung und Solidarität und Hannah Peaceman zum Thema Eine anti-antisemitische Haltung ist immer auch anti-rassistisch: Bedingungen und Möglichkeiten für demokratisch-jüdisch-x Allianzen nach dem NSU-Komplex."

Gedenkkundgebung für Ramazan Avcı

Donnerstag, 21.12.2017 um 18:00 Uhr
S-Bahnhof Landwehr

Am 21.12.1985 wurde Ramazan Avcı zusammen mit seinem Bruder und einem Freund am Bahnhof Landwehr aus einer bekannten Skinheadkneipe heraus angegriffen. Ramazan Avcı rannte auf die Fahrbahn und wurde von einem Auto erfasst und meterweit durch die Luft geschleudert. Nach dem er auf der Straße aufschlug, liefen mindestens drei Skins auf ihn zu. Ramazan Avcı wurde auf dem Boden liegend mit Baseballschlägern, Axtknüppeln und Fußtritten brutal malträtiert und verstarb am 24.12.1985 an den Folgen dieser Schläge im Krankenhaus.

Weitere Infos der "Initiative zu Gedenken an Ramazan Avcı"  hier als PDF zum Download

 

Theater: Die NSU-Monologe

Dienstag, 26. September 2017, Beginn: 19 Uhr
Bühne im Bürgertreff Altona Nord, Gefionstraße 3

Fünf Jahre nach Bekanntwerden der Morde des "Nationalsozialistischen Untergrunds" erzählen die NSU-Monologe von den Kämpfen dreier Familien der Opfer. Von ihrem Mut, in der ersten Reihe eines Trauermarsches zu stehen, von der Willensstärke, die Umbenennung einer Straße zu fordern und vom Versuch die eigene Erinnerung an den geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Behörden zu verteidigen. 

Das Stück wurde von der Bühne für Menschenrechte entwickelt und wird bundesweit mit wechselnden Schauspieler*innen aufgeführt. 
Im Anschluss findet ein Publikumsgespräch statt.

Die Aufführung ist auf deutsch mit türkischen Untertiteln.
Der Eintritt ist frei.

Weitere Infos hier als PDF zum Download.

 

Gedenken an rassistischen Brandanschlag in Moorfleet

Mehr als 80 Menschen gedachten am 27. August Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân, den beiden Opfern eines rassistisch motivierten Brandanschlags vor 37 Jahren. 

Anlässlich der Gedenkveranstaltung forderte die Initiative zum Gedenken an Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân erneut die Umbenennung der Hamburger Halskestraße in Moorfleet. Zusammen mit Đỗ Anh Lâns Mutter, ehemaligen Bewohnern des Geflüchtetenheims und zahlreichen Interessierten kritisierte sie die ablehnende Haltung des Senats, einen Erinnerungsort zu schaffen und damit auch ein Zeichen gegen rechte Gewalt zu setzen.

Ein Redner der Initiative wies darauf hin, dass rechte Gewalttaten, Hetze gegen Geflüchtete und alltägliche rassistische Zumutungen seit Jahren zunehmen. Er spannte den Bogen zu den Pogromen in Rostock-Lichtenhagen, die in diesen Tagen 25 Jahre zurückliegen. Auch damals war den Angriffen eine wochenlange, beispiellose Hetze gegen Geflüchtete vorausgegangen.

Der Gedanke, mit der Umbenennung der Straße und der Bushaltestelle sowie einer Gedenktafel vor dem Gebäude der ehemaligen Unterkunft einen Gedenkort zu schaffen, sei entstanden, als Đỗ Anh Lâns Mutter erzählt habe, wie belastend es für sie sei, dass es nach der Auflösung der Grabstätte auf dem Öjendorfer Friedhof keinen Ort mehr gebe, der mit ihrem ermordeten Sohn in Zusammenhang stehe.

 Die Essener Hip-Hop-Band K.A.G.E. rappte auf der Kundgebung auf Deutsch, Englisch und Romanes. Nach einer Schweigeminute und einem buddhistischen Gebet legten die Kundgebungsteilnehmer Blumen vor einer Gedenktafel nieder, die auf Vietnamesisch und Deutsch über die Ereignisse von 1980 informiert. Vor der Tafel mit den Bildern von Đỗ Anh Lân und Nguyễn Ngọc Châu war ein kleiner Altar mit Kerzen, Räucherstäbchen und Speisen und Getränken arrangiert, um der beiden Toten zu gedenken.

Verübt wurde der Anschlag auf die Flüchtlingsunterkunft in der Hamburger Halskestraße in der Nacht zum 22. August 1980 von zwei Mitgliedern der terroristischen Neonazigruppe „Deutsche Aktionsgruppen“. Wie ein Überlebender des Brandanschlags auf der Kundgebung berichtete, wurden die Bewohner und Bewohnerinnen nach der Tat allein gelassen und nicht einmal über die Hintergründe des Anschlags informiert. Bis heute erinnert in Hamburg nichts an den Tod von Đỗ Anh Lân und Nguyễn Ngọc Châu. Die Initiative fordert neben der Straßenumbenennung auch die entsprechende Umbenennung der Bushaltestelle am Tatort sowie eine fest installierte Gedenktafel, die die Ereignisse dokumentiert und an die beiden Opfer erinnert. Die Taten gelten als die ersten - dokumentierten - rassistisch motivierten Morde nach 1945.

 Kontakt:

Facebook: https://www.facebook.com/inihalskestrasse/info?tab=page_info

Mehr Hintergründe und Informationen: https://inihalskestrasse.blackblogs.org

 Kleine Anfrage zum Thema (Drs. 21/9038):
https://kleineanfragen.de/hamburg/21/9038

 

 Diskussionsveranstaltung:

"Vom Rand bis zur Mitte - Sprechen über rechte, rassistische und antisemitische Gewalt in Hamburg"

Zeit: Dienstag, 27.06.2017,  18:30 Uhr
Ort: Bücherhalle Harburg, Edelbüttelstraße 47a, 21073 Hamburg

Rassismus, Antisemitismus und rechte Gewalt sind Begriffe die nicht gern in den Mund genommen werden. Tagtäglich beobachten wir, wie diese Gewaltphänomene an den sogenannten rechten Rand verschoben oder in die Vergangenheit verlagert werden. In einer solchen Atmosphäre wird es schwierig überhaupt über rechte, rassistische und antisemitische Gewalt zu sprechen. Dabei berichten Betroffene dieser Gewalt von einer aggressiven gesellschaftlichen Gesamtstimmung und einem Anstieg der alltäglichen Gewalterfahrungen in Hamburg. Festhalten lässt sich, dass aktuell die Hemmschwelle von Gewaltausübung auch in Hamburg weiter sinkt und viele Menschen physische Gewalt erleben, so wie psychischen Bedrohungen mit einer massiven Signalwirkung ausgesetzt sind. Nicht selten kommt diese aus der Mitte der Gesellschaft.

In dieser Veranstaltung möchten wir nach einer Einführung ins Thema gemeinsam in die Diskussion kommen. Wie kann es gelingen, dass diese alltägliche Gewalt nicht als große Ausnahme verharmlost wird, sondern besprechbar wird? Wie können Betroffene und Solidarität in der Gesellschaft gestärkt werden?

 Die Veranstaltung ist eine Kooperation von empower und der lokalen Partnerschaft Harburg

 

Ausstellung: 
„Rechtsaußen - Mittendrin“

Vom 22.05. - 26.06.2017 in der Zentralbibliothek,
am Hühnerposten 1, 20097 Hamburg
Vom 27.06.- 14.07.2017 in der Bücherhalle Harburg,
Eddelbüttelstraße 47a,  21073 Hamburg

Das Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus Hamburg lädt Sie zur Besichtigung der Ausstellung ein. Der Besuch ist kostenfrei. Der Zugang ist behindertengerecht.

Weitere Infos hier zum Download

 

 Anklage des Tribunals "NSU-Komplex auflösen"

Die vollständige Anklageschrift hier als PDF zum Download

 

"Tribunal NSU Komplex auf lösen"
vom 17.-21. Mai 2017 in Köln

„Bis heute sind wir weit von der versprochenen „lückenlosen Aufklärung“ im NSU-Komplex entfernt. Initiativen und Einzelpersonen, die mit den Betroffenen der NSU-Mord- und Anschlagserie solidarisch verbunden sind, entwickelten die Idee eines Tribunals, das diese Leerstelle besetzt. Der NSU-Komplex wird dabei gedacht als ein Kristallisationspunkt strukturellen Rassismus. Das Tribunal ist damit ein Ort der gesellschaftlichen Anklage von Rassismus. Die Berichte der Betroffenen und Angehörigen stehen im Mittelpunkt. Ihre Geschichte gilt es zu hören und zu verstehen.“  (Zitat von der Website www.nsu-tribunal.de)

Anmeldung und weitere Infos unter: www.nsu-tribunal.de

 

Kurzfilm:
Norddeutschland, der NSU und rechter Terror

Im Rahmen des Hearings zu Rassismus, NSU und Justiz „Norddeutschland, der NSU und rechter Terror“ im November 2016 in Hamburg entstand ein Kurzfilm, der die Perspektiven Betroffener von rechter, rassistischer Gewalt in den Blick nimmt und die gesellschaftlichen Diskurse thematisiert. Überlebende und Angehörige, Gedenkinitiativen, antifaschistische Rechercheprojekte und Nebenklagevertreter im NSU Prozesses aus Norddeutschland verdeutlichen die Forderungen von Betroffenen, erklären die fehlende Aufklärung und den gesellschaftlichen Umgang mit rassistischer Gewalt.

https://www.youtube.com/watch?v=eLyV0Yfqwuo

 

Racial Profiling  und rassistische Gewalt in Deutschland:
UN-Experten weisen auf die Situation von Schwarzen Menschen hin

Die “United Nations’ Working Group of Experts on People of African Descent” veröffentlichte am 27. Februar 2017 ihren Abschlussbericht zur Situation Schwarzer, People of Color und Migrant_innen in Deutschland. Bemängelt wurde von den Expert_innen die fehlenden Erhebungsdaten, um den strukturellen und institutionellen Rassismus sichtbar machen zu können.

Racial Profiling und rassistische Polizei seien nach Angaben der Arbeitsgruppe stark vorzufinden und es fehle eine unabhängige Beschwerdestelle, die Straflosigkeit fördere.

Der strukturelle und institutionelle Rassismus verhindere die Aufklärung von rassistischer Gewalt und Hassverbrechen. Positiv hervorgehoben wurden die vielen Selbstorganisationen und zivilgesellschaftliche Initiativen, die sich gegen den Rassismus engagieren.

Der vollständige Bericht kann hier nachgelesen werden:
http://www.ohchr.org/EN/NewsEvents/Pages/DisplayNews.aspx?NewsID=21233&LangID=E

Die deutsche Zusammenfassung ist hier zu finden:
www.ohchr.org/Documents/Press/WGADGermany27022017_German.doc

 

Opferberatungen begrüßen Erlass zum Bleiberecht für Opfer rassistischer Gewaltstraftaten in Brandenburg und fordern bundesweite Regelung

Die im VBRG organisierten Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt begrüßen ausdrücklich die Entscheidung des brandenburgischen Innenministeriums, Ermessenspielräume zu nutzen, um Opfern rassistischer Gewalt ohne  sicheren Aufhenthaltstitel ein Bleiberecht zu gewähren. Mehr zum Weiterlesen

(Presseerklärung  vom 11. Januar 2017 des Verbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, Berlin)

 

Steigende Zahl rechts motivierter Gewalttaten

Für das vergangene Jahr wurden 1747 Fälle politisch rechts motivierter Gewalt in Ostdeutschland, Berlin und NRW bekannt - Unabhängige Opferberatungsprojekte veröffentlichen gemeinsame Statistik für 2015. + Rechts motivierte Angriffe im Vergleich zu 2014 nahezu verdoppelt + Dramatischer Anstieg rassistischer Gewalt + 146 Angriffe an Geflüchtetenunterkünften, darunter 45 Brandanschläge Mehr zum Weiterlesen ...

Quelle: Pressemitteilung des VBRG (Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter rassistischer und und antisemitischer Gewalt e.V.)