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Aktuelles

Projektflyer empower in Leichter Sprache

Um die Niedrigschwelligkeit unseres Beratungsangebots weiter zu verstärken und zusätzlichen Zielgruppen bekannt zu machen, haben wir nun unseren empower Projektflyer in Leichte Sprache übersetzt. 
Texte und Illustrationen in Leichter Sprache verfolgen zentral den Ansatz, Komplexität zu reduzieren. Wichtig ist es dabei, an allgemeines und lebensweltorientiertem Wissen bzw. vorherrschende Bilder anzuknüpfen.
Dieser Ansatz der Leichten Sprache bringt verschiedene Herausforderungen mit sich, wenn es gleichzeitig den Anspruch gibt, diskriminierungs- und stereotypenarme Darstellungsformen zu wählen.
Wir freuen uns, dass uns in einem längeren Prozess schließlich eine Fassung gelungen ist, die die Prüfgruppe gelesen, wertgeschätzt und freigegeben hat. 
Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich bei der Prüfgruppe, Anja Teufel (Text) sowie Ka Schmitz (Illustrationen) für die gute Zusammenarbeit bedanken.

Der Flyer steht hier als Download zur Verfügung, kann aber gern bei uns auch in der Papierversion abgerufen werden. 

empower Leichte Sprache

Fortbildung: Antisemitismus-kritisches Handeln in Kontexten Sozialer Arbeit

07.- 08. Oktober 2021
jeweils 09:00 - 17:00 Uhr
online auf Zoom
Referentinnen: Dr. Miriam Burzlaff und Naemi Eifler

Inhalt:

  • Aktuelle Erscheinungsformen des Antisemitismus
  • Antisemitismuskritik als Aufgabe
  • Sozialer Arbeit
  • Themenbezogene (Selbst-)Reflexionen
  • Handlungsversäumnisse und Handlungsoptionen

Weitere Infos hier

 

Empowerment Workshop – Umgang mit Rassismus im Alltag

Freitag, 03.09.2021, 16.30 – 19.30 Uhr
Samstag, 04.09.2021, 10 – 17 Uhr
Freitag, 17.09.2021, 16.30 – 19.30 Uhr
Samstag, 18.09.2021, 10 – 17 Uhr

Dieser kostenfreie Workshop ist für: Migrant_innen, Schwarze Menschen, People of Color, Romn_ja, Sinte_zza, Juden und Jüd_innen, Muslim_innen und asiatische Deutsche, die in Institutionen arbeiten.

 So unterschiedlich unsere Lebensrealitäten auch sind, so eint uns die Gemeinsamkeit, in Deutschland Rassismus- und/oder Antisemitismuserfahrungen zu machen. Gleichzeitig unterscheiden sich diese Erfahrungen jedoch in vielen Facetten voneinander.

In der Arbeit begegnen uns vor diesen Hintergründen alltäglich besondere Herausforderungen.

Anhand von eigenen Erfahrungen und mit verschiedenen Methoden wollen wir uns in diesem Empowerment Workshop mit folgenden Fragen beschäftigen:

  • Welche Handlungsstrategien und Handlungsmöglichkeiten können wir nutzen im Umgang mit alltäglichem Rassismus und Antisemitismus?
  • Wie kann Empowerment in der alltäglichen Arbeit stattfinden?
  • Welche eigenen Ressourcen können im Arbeitskontext hilfreich sein?
  • Wo kann ich Unterstützung erhalten?
  • Auf welche Weise können Austausch, Bündnisse und Communities im Umgang mit Gewalt bei der Arbeit unterstützend sein?

Für die Anmeldung bitten wir Interessent_innen folgende Fragen per Mail zu beantworten:

- Wo sind Sie beruflich tätig?
- Welche Erwartungen haben Sie in Hinblick auf den Workshop?
- Was sollte während des Workshops nicht passieren?

Trainer_innen:

Meron Tadesse - Bildungsreferentin für die Beratungs- und Bildungsarbeit im Projekt empower - Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Hamburg

Weitere ihrer Schwerpunkte sind rassismuskritische Professionalisierungsprozesse in pädagogischen Kontexten, Empowerment und Mehrsprachigkeit und Diversität.

Zami Khalil - Psychologe, pädagogischer Betreuer und Trainer für politische Bildungsarbeit zu den Themen Rassismuskritik, Empowerment und Rassismus und psychische Gesundheit

Anmeldung bis zum 06. August 2021 unter:

mit dem Betreff: Empowerment Workshop Arbeitsalltag

Dieser Workshop ist eine Kooperation des Projekts empower - Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Hamburg und der Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg.

 

Pressemitteilung des VBRG:
Medienkodex zum Schutz von Journalist_innen – „Der Kodex ist auch deshalb so wichtig, weil Strafverfolgungsbehörden die angegriffenen Journalist_innen allzu oft im Stich lassen“.

Die Gewalt gegen Journalist_innen in Deutschland hat ein neues Niveau erreicht. Das haben die jüngsten Erhebungen von Reporter ohne Grenzen (RSF) und dem Europäischen Zentrum für Presse- und Meinungsfreiheit (ECPMF) gezeigt. Demnach lag die Zahl der körperlichen Übergriffe 2020 mit 65 bzw. 69 verifizierten Fällen so hoch wie nie zuvor seit Beginn der Erfassung. Zudem häufen sich verbale Übergriffe per E-Mail oder Social Media bis hin zu Morddrohungen. (...)

Die vollständige Pressemitteilung des VBRG sowie den Maßnahmenkatalog für Medienhäusr finden Sie hier:  https://verband-brg.de/pressemitteilung-medienkodex-zum-schutz-von-journalistinnen/

  

Pressemitteilung des VBRG e.V*

WIR TRAUERN UM FERHAT, GÖKHAN, HAMZA, SAID, MERCEDES, SEDAT, KALOYAN, VILI UND FATIH, DIE AM 19. FEBRUAR BEI EINEM RASSISTISCH MOTIVIERTEN ATTENTAT IN HANAU ERMORDET WURDEN.

 

* ***Gemeinsam mit den Hinterbliebenen, Überlebenden, Freund*innen und

der Initiative 19.2. Hanau fordern wir Gerechtigkeit, lückenlose

Aufklärung, ein würdiges Gedenken und politische Konsequenzen.*

 

* ***Die Landesregierung Hessen muss die politische Verantwortung für

fehlerhaftes Polizei- und Behördenhandeln übernehmen und einen

Rechtsterrorismus-Opferfonds einrichten. Mehr als 15.000 Menschen

unterstützen diese Forderung in einer Petition an den hessischen

Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) und dessen Stellvertreter

Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/Die Grünen).

(*https://weact.campact.de/petitions/hessen-braucht-jetzt-einen-rechtsterrorismus-opferfonds-ein-jahr-nach-dem-anschlag-in-hanau*)

*

 

* ***Das zuständige Polizeipräsidium Südosthessen und der Leiter der

Landespolizei Hessen müssen die zahllosen Fragen der Hinterbliebenen und

Überlebenden zum Polizeieinsatz beantworten – und damit dem Beispiel der

Bundesanwaltschaft folgen. *

 

* ***Institutioneller Rassismus hat dazu geführt, dass die Überlebenden

und Hinterbliebenen des Hanau-Attentats mit Demütigungen und

Täter-Opfer-Umkehr konfrontiert waren, wie bereits 14 Jahre zuvor die

Familie des NSU-Mordopfers Halit Yozgat in Kassel. Das Innenministerium

Hessen muss daher ein überzeugendes Konzept vorlegen, mit dem der

institutionelle Rassismus beim Umgang mit Überlebenden und

Hinterbliebenen von Rechtsterrorismus und rassistischer Gewalt beendet

wird.  *

 

Heute vor genau einem Jahr – am 19. Februar 2020 – wurden in

Hanau *Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Said Nesar

Hashemi, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Kaloyan Velkov, Vili Viorel

Păun und Fatih Saraçoğlu* durch einen rassistisch motivierten Attentäter

ermordet, der weitere Menschen verletzte und anschließend seine Mutter

und sich selbst tötete.

 

Seit 365 Tagen ist der Schmerz und die Trauer über die Ermordung ihrer

Söhne und ihrer Tochter, ihrer Schwester und ihrer Brüder, ihrer Freunde

und Freundin für die Hinterbliebenen, die Überlebenden und ihre

Freund*innen mit Forderungen an Polizei, Justiz und politisch

Verantwortliche verbunden, die endlich gehört und erfüllt werden müssen.

 

Die im VBRG e.V. zusammengeschlossenen 15 Beratungsstellen für

Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt stehen

solidarisch an der Seite der Hinterbliebenen und Überlebenden und

*unterstützen deren Forderungen nach:*

 

 * Umfassende Aufklärung und Antworten zum Polizeihandeln in der

   Tatnacht und danach.

 * Die Einrichtung eines Rechtsterrorismus-Opferfonds durch die

   hessische Landesregierung.

 * Gerechtigkeit.

 * Eine lückenlose Aufklärung des Attentats und der Verantwortung

   staatlicher Behörden.

 * Politische Konsequenzen sowohl in Hessen als auch bundesweit.

 * Ein angemessenes Erinnern und Gedenken im öffentlichen Raum.

 

Gemeinsam mit der Initiative Hanau 19. Februar

<https://19feb-hanau.org/> und vielen anderen rufen wir zur Teilnahme an

den zahlreichen Kundgebungen, Demonstration und digitalen Gedenkaktionen

auf und hoffen, dass sich im gesamten Bundesgebiet viele Menschen

beteiligen.

 

Rassistisch, antisemitisch und rechtsextrem motivierte Attentate haben

in den vergangenen 24 Monaten dreizehn Todesopfer in Istha bei Kassel,

in Halle (Saale) und Hanau gefordert. Hunderte von Menschen wurden im

gleichen Zeitraum bei rassistisch, antisemitisch und politisch rechts

motivierten Angriffen verletzt; Dutzende Imbissbetreiber, Bar-,

Restaurant- und Ladenbesitzer haben durch antisemitisch, rassistisch und

rechtsextrem motivierten Brandanschläge ihre Existenzgrundlage verloren.

 

Als Verband der bundesweiten spezialisierten und professionellen

Opferberatungsstellen erwarten wir, dass die Forderungen der

Hinterbliebenen und Überlebenden des Attentats in Hanau, der Familie von

Walter Lübcke und von Ahmed I. sowie die Forderungen der Hinterbliebenen

und Überlebenden des Attentats von Halle (Saale) von den politisch

Verantwortlichen gehört und zu einem Wendepunkt im Umgang mit Rassismus,

Antisemitismus und rechter Gewalt werden.

 

*Link zur Petition:* Hessen braucht JETZT einen

Rechtsterrorismus-Opferfond – ein Jahr nach dem Anschlag in Hanau.

https://weact.campact.de/petitions/hessen-braucht-jetzt-einen-rechtsterrorismus-opferfonds-ein-jahr-nach-dem-anschlag-in-hanau

 

*Für Rückfragen:*

 

Heike Kleffner, Geschäftsführerin VBRG e.V*,

<>*

 

 

Stellungnahme empower zum antisemitischen Anschlag in Hamburg

Am Sonntag, 4. Oktober, wurde in der Synagoge in Hamburg Eimsbüttel Sukkot gefeiert. Ein 26-jähriger Student wurde brutal am Kopf schwerverletzt.  Der antisemitische Anschlag erschüttert uns Hamburger_innen zutiefst. Wir hoffen, dass es dem Betroffenen und seinen Angehörigen den Umständen entsprechend gut geht.  Wir wünschen ihm schnelle Genesung und seiner Familie sowie den Zeug_innen und allen weiteren Gemeindemitgliedern viel Kraft. Unsere Solidarität mit allen Betroffenen von Antisemitismus bleibt ungebrochen.

Die gesamte Stellungnahme hier zum Download

 

Podcast

Folge #9: Vor Ort – gegen Rassismus, Antisemitismus und rechte Gewalt. Die Podcastserie von NSU Watch und VBRG - Verbands der Beratungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

Vor Ort mit Abena, Ibrahim Arslan sowie Nissar Gardi und Sarah Sott von empower, der Beratungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Hamburg. Schwerpunkt: Anti-Schwarzer Rassismus und Polizeigewalt.

 „In Folge #9 von unserem Podcast „Aufklären & Einmischen: Vor Ort – gegen Rassismus, Antisemitismus und rechte Gewalt“ sprechen wir über die Situation in Hamburg - mit Abena, Schwarze Politikwissenschaftlerin, Empowerment Trainerin und Aktivistin in Community-basierten politischen Gruppen, Ibrahim Arslan, Opfer und Überlebender der rassistischen Brandanschläge von Mölln am 23. November 1992, Aktivist und Mitwirkender beim Freundeskreis im Gedenken an die rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992 sowie Aktivist des Tribunals NSU-Komplex auflösen und Nissar Gardi und Sarah Sott, Bildungsreferent_innen und Berater_innen bei empower, der Beratungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Hamburg

Schwerpunkte sind anti-Schwarzer Rassismus, rassistisch motivierte Polizeigewalt, die Black Lives Matter Bewegung und ihre Forderungen, auch über die Debatte um Polizeibeschwerdestellen, Studien zu Rassismus und Polizei sowie die Notwendigkeit von Solidarität.

https://www.nsu-watch.info/podcast

In der Folge #10 des Podcasts wird es dann um Rechtsterrorismus in Neukölln, um die Auswirkungen von rassistisch motivierter Polizeigewalt und Rassismus im Bildungssektor und an Arbeitsplätzen in Berlin gehen - u.a. sprechen wir mit Ferat Kocak, mit Larissa Nägler und Zak Muhudhia von OPRA sowie mit Sanchita Basu von ReachOut und Ariba e.V.“

 

Neue Publikation von empower erschienen:

"view - Einblicke in Gewaltverhältnisse, politische Konzepte und Perspektiven. Rassismus gegen Rom_nja und Sinte_zza.Begriffsverhandlungen, Auswirkungen und widerständige Praxen in Hamburg."
(verantwortlich für Text, Stil und Inhalt: empower)
hier als PDF zum Download

 

Forderungen für die Aufklärung des Mordes an Süleyman Taşköprü

Am 27. Juni 2001 ermordete der Nationalsozialistische Untergrund  (NSU) in Hamburg-Bahrenfeld Süleyman Taşköprü. Noch immer sind viele Fragen offen. Forderungen an die Hamburger Politik veröffentlicht die Initiative für die Aufklärung des Mordes an Süleyman Taşköprü  hier auf ihrer Website.

 

Bundesverbände fordern sofortige Einstellung der Ausspähung und Rückkehr zu vertrauensvoller Zusammenarbeit

Stellungnahme des Bundesverbands Mobile Beratung e. V. (BMB) und des Verbands der Beratungsstellen für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG) zur „Überprüfung der Demokratieprojekte durch Sicherheitsbehörden des Bundes“:
Stellungnahme hier als PDF zum Download